Wieder daheim
Bin seit letztem Freitag wieder nach Pemba zurück. Das In-Country-Training war eine schöne Reise zu interessanten Projekten. Hier ein paar Bilder - einen Film mach ich womöglich auch noch (oje, kann man da nur sagen.-)
Das erste Bild zeigt ein paar Impressionen aus Zimbabwe. Als ich vor 8 Wochen dort war, bekam man 5000 Zimbabwe-Dollar für einen US-Dollar. Vor 3 Wochen waren es bereits 15000. Das sind 300% Inflation in einem Monat. Dass das so nicht mehr lange weitergehen kann, ist klar. Allerdings ist - zumindest in Harare - keine besondere Hektik zu bemerken und die Stimmung in Zim unterscheidet sich doch ganz wesentlich von dem, was ausserhalb berichtet wird. Wiewohl, wie sehr bekommt man das als unerfahrener Ausländer schon mit?
Das zweite Bild zeigt den Cahora Bassa Staudamm, einen der größten der Welt. Einst belieferte er als portugiesisches Unternehmen vor allem Südafrika. Seit letztem Jahr gehört er nun mehrheitlich Mosambik und stellt hier die Energieversorgung sicher (ausser am Wochenende - seufz).
Das dritte zeigt zwei Radiotechniker beim fachsimpeln: Andreas Pez Ramstorfer (Manica) und Arno Pechacker (Chimoio) - beide von HORIZONT3000.
Das vierte Bild zeigt ein Lehrer-Haus in einer Dorfschule, wo 600 Kinder unterrichtet werden. Errichtet wurde es aus Mitteln der Oberösterreichischen Landesregierung. Es ist daher - eh klar - ein Niedrigstenergiehaus: kein Strom, kein Wasser. Naja, Lehrer sollte man in Mosambik eher nicht sein...
Das fünfte Bild zeigt Kitikiti, einen legendären Subsistenzbauern in Manica. Er baut nach meiner Rechnung über 30 verschiedene Sachen an und hat vor allem ein tolles Bewässerungssystem entwickelt. Darüber hab ich ein paar Videoaufnahmen gemacht.
Das sechste Bild zeigt Meinhard Knittel, einen Arzt von HORIZONT3000, der zusammen mit seiner Freundin Angelika Franz in einer Missionsstation 60000 Menschen ärztlich betreut. Das ist so, als ob es in Wels nur 2 Ärzte gäbe. Das siebte Bild schließlich zeigt den Sonnenuntergand in der Missionsstation Mangunde, wo Meinhard und Angelika arbeiten. Sehr schön, aber mitten im Busch und daher auch sehr einfach und beschränkt.






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